Zwei Storys und ein Urteil

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(Bild: Beide Angeklagten behaupteten

Drama vor dem Ex-Haus

Zwei Bros, ein Liechtensteiner und ein Schweizer, geraten wegen der Exfrau des einen immer wieder aneinander. Im Mai eskaliert der Beef: Beide landen vor Gericht, angeklagt wegen Körperverletzung. Der Liechtensteiner kassiert noch extra Ärger, weil er nur mit Lernfahrausweis, aber ohne Begleitperson, Auto fährt.

Wer hat angefangen?

Storytime vor Gericht: Beide flexen auf Notwehr und schieben dem jeweils anderen die Schuld zu. Der Liechtensteiner droppt: «Ich bin für ihre Erziehung und Sicherheit verantwortlich!», während der Schweizer beteuert: «Ich habe ihn nicht aktiv geschlagen, sondern nur weggestossen, um mich zu verteidigen.»

Richter-Entscheid: One guilty, one free

Das Gericht erkennt: «Dass der Übergriff von dem Erstangeklagten ausging, ist für mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erstellt.» Der Schweizer geht mit Freispruch raus. Der Liechtensteiner kassiert 1500 Franken Strafe, weitere 1800 Franken auf Bewährung und für das Solo-Driving 500 Franken obendrauf. Relationship Goals: failed.

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