Zwei Highlights aus der freshen Szene

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Meret Siebenhaar und Manuel Troller verbindet beide die Nähe zur Minimal Music und zur freien

Fresh Vibes im Jazz-Game

Das Jazz+ Label Tangente bleibt weiter am Puls: Die neue Leitung hat ein junges Kuratorenteam an den Start gebracht, das eigenständig freshe Acts auswählt. Am Freitag ging Hannah Wirnsperger mit einem Twist in die Runde und holte ihre musikalischen Homies Meret Siebenhaar und Manuel Troller für Solo-Performances auf die Bühne. Outcome: Zwei intensive, mindblowing Konzerte.

Deep Emotions und Sound-Experimentation

Meret Siebenhaar, Luzernerin mit 1999er Baujahr, lieferte mit präpariertem Piano, Synths und Dialekt-Vocals ihr Programm «Goodbye Lullabies». Ihre Songs handeln vom Suizid ihres Bruders und der Fragilität der Zurückbleibenden. Die Sets kamen „berührend, sehr intim, sehr leise“ rüber, ohne Kitsch, inspiriert von Susanne Abbüehl. Im ersten Part zündete sie mit „Treibgut“ experimentelle Piano-Vibes und deep Sounds.

Guitar Hero und Collab Finale

Manuel Troller, Jahrgang 1986, ist laut Wirnsperger und Siebenhaar schon ein „leuchtender Fixstern“ im Game. Mit zwei Gitarren plus Electronics schob er erst Raga- und Blues-Elemente, dann einen 25-Minuten-Trip à la Techno-Vibes, aber organisch und spannend. Am Ende fusionierten beide Artists in einer improvisierten Collab, die pure Joy und Hoffnung spreadete.

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