Zukunft der Getreidesammelstelle bleibt offen

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(Bild: Christian Wolfinger

Gelber Tower mit Krisen-Backup

Die Sammelstelle im Schaaner «Altes Riet» reinigt, trocknet und lagert seit fast 40 Jahren Weizen, Gerste, Raps und Mais. Buurabund, Land und Gemeinde gründeten sie; das Land zahlte 50 Prozent. «Es ging auch darum, in Krisenzeiten die Landesversorgung zu sichern und ein Notlager an Getreide und anderen landwirtschaftlichen Gütern zu betreiben»

Retro-Technik, Business low

Die Steuerung von 1988 ist Museum-Style, teils mit Wackelkontakten. «Die ganze Anlage ist noch mechanisch. Ich muss sie überwachen und auch kontrollieren.» Wolfinger: «Die Zukunft der Anlage ist ungewiss. Ohne öffentliche Gelder werden wir sie nicht mehr lange betreiben können» und «Die Anlage kann nicht mehr wirklich wirtschaftlich betrieben werden».

Entscheid bis Jahresende

Jährlich kommen 1000 Tonnen an, für Rentabilität wären 10’000 nötig. Die Betreiberin Laveba entscheidet bis Jahresende. 60 Landwirtschaftsbetriebe nutzen das Lager.

Neubau im Gespräch

«Durch die geopolitische Lage gewinnt ein Getreidelager ebenfalls wieder an Bedeutung.» Regierungskontakte laufen; Sanierung oder Neubau kosten drei bis fünf Millionen Franken. «Das würde allerdings dem politischen Ziel, mehr Lebensmittel anzubauen und die Tierhaltung zu reduzieren, widersprechen.»

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