Rottweiler-Verbot im Kanton Zürich: Der Shitstorm rollt
Ab dem 1. Januar wird im Kanton Zürich kein neuer Rottweiler mehr willkommen sein. Gegen diesen Move wächst der Widerstand, ein Hundezentrum zieht sogar vor Gericht. Das Hundezentrum Ammann aus Oetwil am See plant eine Beschwerde gegen den Regierungsratsentscheid. Geschäftsführerin Stefanie Ammann meint, dass ihre Anwälte „mit Hochdruck“ an der Beschwerde arbeiten.
Petition und Proteste
Der Schweizerische Rottweiler-Hundeclub ist ebenfalls am Start und will bis zum 29. Dezember eine Beschwerde einreichen. Auch eine Petition mit über 11.000 Unterschriften läuft. Laut Stefanie Ammann beruht das Verbot auf „Vorurteilen“ und die Lösung liegt in besserem Training für alle Hundebesitzer.
Regierungsrat vs. Hundeliebe
Die Zürcher Gesundheitsdirektion rechtfertigt das Verbot mit Bissvorfällen, obwohl die Zahlen rückläufig sind. Ammann kontert, dass „jeder Hund zubeissen“ kann und wissenschaftlich nichts gegen Rottweiler spricht. Sie fordert eine generelle Halterprüfung, um die Probleme zu minimieren.
Ausblick
Die Petition läuft weiter bis 20.000 Unterschriften erreicht sind. Ein Gerichtsurteil könnte das letzte Wort haben, während die Petition selbst nicht bindend ist.
