Homecare-Vibes in Liechtenstein
In Liechtenstein läuft der „Stay-at-home“-Trend im Alter noch immer strong. Der Jahresbericht 2025 der Fachstelle Betreuungs- und Pflegegeld zeigt: Mehr Cases, mehr Cash, aber auch mehr junge Adults mit mental health Issues.
Cash-Upgrade und Fairness-Boost
Seit 2010 gibt’s das Betreuungs- und Pflegegeld als Support, damit Pflege zu Hause ungefähr same Level wie im Heim bleibt – unabhängig vom Kontostand. 2025 gingen die Tagessätze hoch, von 11 Franken (Stufe 1) bis 189 Franken (Stufe 6). Weiter bleibt es ein ergänzender Beitrag, keine Vollfinanzierung. Neu verzichtet der Staat bei Spital- und temporären Heimaufenthalten auf Rückforderungen für Kids, Jugendliche und Erwachsene in Stufe 5 und 6. «Diese Änderung bringt spürbare Erleichterungen und sorgt für mehr Fairness und Planungssicherheit für die betroffenen Familien».
Mehr Fälle, jüngere Klientel
2025 wurden 991 Fälle bearbeitet, 814 Personen bezogen Ende Jahr Geld, nur 62 mussten fix ins Heim ziehen. 65plus dominiert, Frauen sind klar in der Überzahl. In der Altersgruppe 18–64 steigen psychische Erkrankungen und damit der Need für spezialisierte Beratung.
Generationenwechsel im Backoffice
Nach 15 Jahren trat Elisabeth Kaltenbrunner ab, neu führt Maria Wolfinger. Die Fachstelle rückt organisatorisch näher zur Familienhilfe, welche Buchhaltung und HR übernimmt; laut Wolfinger hat sich daraus «eine sehr gute und verlässliche Zusammenarbeit» entwickelt.
