Zollhaus Steg bleibt doch am Start

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(Bild: Das Zollhaus bleibt im Besitz des Landes.)

Deal oder no Deal?

Die Regierung wird per Postulat von 13 Abgeordneten der DpL und VU aufgefordert: «Die Regierung wird eingeladen, von einem Verkauf der Liegenschaft Zollhaus Steg abzusehen und stattdessen Varianten für die künftige Nutzung der Liegenschaft zu prüfen». Das Zollhaus soll als «strategische Reserve für künftige Entwicklungen im Berggebiet» oder als öffentliche Infrastruktur bleiben. Die Regierung reagiert instant und stoppt den Verkauf – nicht nur vom Zollhaus Steg, sondern auch weiterer State-Immobilien.

Throwback 2015: Sales-Plan failed

2015 sollte das Immobilien-Portfolio geslimmt werden. «Ziel war es, das Gebäudeportfolio des Landes von Objekten zu entlasten, die nicht unmittelbar für staatliche Aufgaben benötigt werden». Nach über zehn Jahren Talks kam aber nur beim Wohnhaus in Schellenberg ein «wirtschaftlichen vertretbaren Verkaufsabschluss» zustande. Now heißt es: Alles bleibt im Landesbesitz – Zollhaus Steg, Zollwohnhaus Ruggell, Haus Malin, Reihenhäuser Pfandbrunnen und Stall Binza in Mauren.

New Strategy incoming

Grund seien «veränderte Rahmenbedingungen seit 2015»: «Landeseigene Liegenschaften gewinnen zunehmend an Bedeutung als strategische Reserveflächen sowie als mögliche Tauschobjekte». Dazu steigt der Need für Unterbringung von Schutzsuchenden. Bis zur neuen Liegenschaftstrategie bleibt die Regierung beim Verkauf auf Pause.

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