Zeitstrafen im Fussball? Könnte bald krass Realität werden, Digga

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Neue Farbe auf dem Platz?

Hey, da geht was ab im Profi-Kick! Es gibt gerade richtig Hype um die Idee, ’ne Blaue Karte einzuführen. Neben den old-school Gelben und Roten könnte das ’ne frische Wendung bringen, speziell bei taktischen Fouls, Zeitspiel und unsportlichen Moves.


Blau ist das neue Gelb?

Also das Ding mit der Blauen Karte ist easy: Wenn sich ein Spieler durch wiederholte Fouls oder unsportliches Abziehen negativ zeigt, bekommt er ’ne Pause. Wie im Eishockey – der betroffene Spieler muss das Spielfeld für zehn Minuten verlassen. Nach dieser Zeit darf er wieder mitmischen. Aber wenn ein Spieler zwei Blaue Karten kassiert, ist das wie bei zwei Gelben – er fliegt vom Platz. Genauso, wenn er ’ne Blaue und ’ne Gelbe bekommt.


Big Changes?

Medien berichten, dass das International Football Association Board (Ifab), die Big-Bosses der Fußballregeln, die Blaue Karte eingeführt haben könnten. Das wäre eine der krassen Regeländerungen seit der Einführung der Gelben und Roten Karten bei der WM 1970.


Reality Check

Aber die FIFA hat die Spekulationen straight dementiert. Sie nannte die Berichte „falsch und voreilig“ und betonte, dass solche Änderungen erst auf niedrigeren Ebenen getestet werden müssen.


Tradition vs. Innovation

Mario Frick, Cheftrainer des FC Luzerns, ist nicht so begeistert von der blauen Karte: „Wir sollten den Fussball so traditionell wie möglich behalten. Fussball ist seit Jahren die Top-Sportart und wie man sieht, läuft der Sport mit seinen aktuellen Regeln ziemlich gut.“ Frick war auch noch nie ein Fan vom VAR.


More Drama?

Und Frick sieht noch ’ne andere Hürde: „Dann gibt’s noch mehr Diskussionen darüber, welches Foul nun eine gelbe Karte und welches eine blaue Karte verdient hat.“ Laut Frick bringt diese Regeländerung keinen klaren Vorteil.


Regionaler Testlauf

Während auf hoher Ebene über die Blaue Karte diskutiert wird, sind Zeitstrafen in einigen regionalen Verbänden und Jugendligen schon Normalität. In deutschen Landesverbänden wie Hessen, Bayern und Saarland sowie im österreichischen Jugendfussball gibt’s bereits 10-Minuten-Strafen.


Wie geht’s weiter?

Die Meinungen gehen krass auseinander und die Entscheidungsträger müssen sich bei der nächsten Ifab-Hauptversammlung damit auseinandersetzen. Bis dahin bleibt die Fussballwelt gespannt auf weitere Entwicklungen und mögliche Änderungen im Regelwerk.


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