Epic Fail bei Katzenhaltung
Nach einem Tipp aus der Bevölkerung hat das Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen in Liechtenstein eine Wohnung gecheckt und die Zustände als «tier- und menschenunwürdig» bezeichnet. Der Typ, der elf Katzen gechillt hat, erschien nicht zur Gerichtsverhandlung, trotz Ladung. Sein Hausarzt erklärte, er sei gesundheitlich verhindert, aber eine Entschuldigung blieb aus. Also gab’s den Schuldspruch in Abwesenheit.
Katzenchaos und Inzest
Laut Anklage war die Hygiene ein Desaster. Zu wenige Kotschalen, null tierärztliche Checks und Inzucht unter den Katzen führten zu potenziellen Behinderungen bei den Kittens. Fotos vom Tatort waren eindeutig. Der Richter meinte: «Katzenkot und Urin kleben überall. Es ist sehr unappetitlich.»
Diversion abgelehnt, Schuldspruch kassiert
Der Angeklagte lehnte ein Angebot zur aussergerichtlichen Einigung ab. Weil er in der Schweiz schon wegen Verleumdung verknackt wurde, war das Angebot jetzt auch für die Staatsanwältin vom Tisch. Der Richter verhängte eine Geldstrafe von 1500 Franken auf Bewährung, mit 500 Franken Verfahrenskosten als uneinbringlich. Der Richter sah eine positive Legalprognose, da der Angeklagte keine Haustiere mehr halten will und finanziell am Limit ist. Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
