Woher kriegt das Land sonst 10 Milliarden Franken?

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Debattierten in Schaan über den IWF-Beitritt: Roman Eggenberger

Same Place, Same Arguments

Eine Diskussion über Liechtensteins IWF-Beitritt fand statt, diesmal in Schaan. Regierungschef Daniel Risch, FBP-Abgeordneter Wendelin Lampert und Roman Eggenberger von der IG „Ja zu Liechtenstein, Ja zum IWF-Beitritt“ betonten die Vorteile, wie den Zugang zu Krediten im Katastrophenfall. Gegenseite: Gebhard Frick, Judith Spalt und Johannes Kaiser. Sie meinen, das Geld solle besser in die eigene Infrastruktur fließen.

Hot Questions

Die Diskussion wurde hitzig bei zwei Fragen: Risch fragte, woher Liechtenstein im Notfall 10 Milliarden Franken bekommen solle, wenn es kein IWF-Mitglied sei. Die Gegner wollten wissen, wie das Land einen solchen Kredit zurückzahlen soll.

„Eine Viertelmillion für jeden“

Kaiser meinte, das Land habe Reserven von 2,4 Milliarden Franken und könnte Spendenaktionen starten oder einen eigenen Krisenfonds aufbauen. Risch erwiderte, dass der IWF eine zusätzliche Option sei und fragte, wie Liechtenstein allein einen Krisenfonds von 10 Milliarden Franken schaffen könne. „Das wäre eine Viertelmillion für jeden Landesbewohner.“

„Sollen wir das Land nicht mehr aufbauen?“

Risch erklärte, dass Liechtenstein bei einer Katastrophe ohnehin drastische Maßnahmen ergreifen müsse. Lampert fragte, ob die Alternative sei, das Land nach einem schweren Erdbeben nicht wieder aufzubauen.

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