Wo der Staat seine Förderung noch upgraden kann

2 Min Read
(Bild: Geschäftsführer Gerald Hosp und Autorin Theresa Goop präsentierten die neue Studie der StiftungZukunft.li.)

Study-Vibes: Staatliche Cashflows im Check

Eine Studie der Stiftung Zukunft.li hat zehn von 150 staatlichen Leistungsbeiträgen auseinandergenommen – insgesamt rund 57 Millionen Franken. Laut Studienautorin Theresa Goop wurden «die Punkte ausgewählt, bei denen viel Diskussionspotenzial besteht». Bei sechs Beiträgen sieht die Studie Optimierungspotenzial, drei sollen ganz gekickt werden. Nur die Stipendien bleiben as is.

Sunset-Klausel: Ablaufdatum fürs Staatsgeld

Goop pusht ein System mit Sunset-Klauseln: «Grundsätzlich befürworten wir ein System, das eine solche Sunset-Klausel beinhaltet.» Der Markt ändere sich, Kosten liefen einfach weiter, ohne neuen Trigger für Debatten. Eine periodische Analyse solle zum Standard werden, auch wenn sie Aufwand bringt. Ziel sei «eine bewusste Entscheidung», in welchen Abständen Beiträge neu bewertet werden.

Effekte und Fairness: Weg von der Giesskanne

Beim Reform-Game gehe es darum, «wie das Geld dort ankommt, wo es auch benötigt wird». Ein Teil der Förderungen könne gestrichen, ein anderer gezielter ausgerichtet werden, «und zwar gezielt und nicht mit der Giesskanne». Goop ist «sicher, dass es zu keinen negativen Effekten kommen wird bei den Menschen, die auf die Förderungen angewiesen sind».

Politik-Realität: Good Ideas vs. Prozess

Einige Themen seien politisch schon «abgehakt», aber noch nicht fertig umgesetzt. Ziel der Studie sei ein Reminder, dass «manche Stellen noch offen geblieben sind». Goop betont: «Der Staat soll dafür Geld ausgeben. Dieses soll aber effizient eingesetzt werden.» Die Vorschläge seien langfristig «für jede einzelne Person von uns gut», doch: «Wie sie vom politischen Prozess aufgenommen werden, ist eine andere Frage. Da kann ich wenig machen.»

Zum Originalartikel

Leave a comment