Sozialhilfe-Stats: Der Cashflow steigt
2023 ballerte Liechtenstein 5,95 Mio. Franken für wirtschaftliche Sozialhilfe raus – ein Plus von 7 Prozent. Main Reason laut Amt für Soziale Dienste: weniger Income bei den Haushalten, weniger Nachzahlungen von Renten und Ergänzungsleistungen, plus Teuerung beim Grundbedarf. Die Sozialhilfe checkt das Existenzminimum, wenn Lohn, Sozialversicherung oder Unterhaltszahlungen nicht reichen. Beispielrechnung: Alleinerziehende mit Kind kriegen 1815 Franken Grundbedarf, Singles 1186 Franken – Mietkosten und KK-Prämien on top. Am Ende wird alles verrechnet, Differenz zahlt der Staat.
Wer bekommt Support?
2024 gingen 511 Haushalte (14 mehr als 2023) in den Sozialhilfe-Mode – noch immer unter dem 10-Jahres-Schnitt. Sozialhilfequote bleibt bei 1,9 Prozent. Laut Armutsbericht sind 14,1 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Hauptgrund für Support: Arbeitslosigkeit, aber auch viele Working Poor trotz 100-Prozent-Job. Meist betroffen: Menschen zwischen 26 und 45 Jahren.
Extra-Boosts vom Staat
Arbeitsprojekte (216k), stationäre Aufenthalte (4,5 Mio.), Mietbeiträge (1,8 Mio. an 245 Familien) und Prämienverbilligung (13,9 Mio. für 7266 Leute) runden das Social-Safety-Paket ab.
