Wir übernehmen Verantwortung

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(Bild: Vaduzer Medienhaus)

DpL im Höhenflug

Die Demokraten pro Liechtenstein (DpL) sind momentan richtig am Abgehen. Laut einer Umfrage des Vaduzer Medienhauses und Demoscope Anfang Juli wären sie auf rund 23 Prozent gekommen, wenn dann Wahlen gewesen wären. DpL-Präsident Thomas Rehak will die Ergebnisse nicht überbewerten, sieht aber ein größeres Potenzial als bei den letzten Landtagswahlen. Das hilft der Partei bei der Kandidatensuche.

Opposition vs. Großparteien

Die Landtagsarbeit ist aufwendig und die Medienpräsenz belastend. Rehak betont, dass die Großparteien ihren Kandidaten Goodies versprechen können, was die DpL nicht tut. Die DpL-Abgeordneten sollen bald mehr Geld bekommen, da Rehak eine parlamentarische Initiative zur Erhöhung der Pauschalen und Sitzungsgelder um fast 40 Prozent eingereicht hat.

Suche nach Kandidaten

Die DpL suchen noch nach geeigneten Kandidaten und Kandidatinnen. Rehak bleibt optimistisch, gute Listen im Herbst präsentieren zu können. Ziel ist es, mindestens drei Sitze im Landtag zu erreichen und vielleicht sogar an die Regierung zu kommen, je nach Wahlergebnis am 9. Februar.

Medienlandschaft und IWF

Die DpL wollen das Rundfunkgesetz abschaffen, was eine Privatisierung von Radio Liechtenstein bedeuten würde. Rehak kritisiert die Regierung für die aktuelle Medienförderung. Auch beim IWF-Beitritt bleibt die DpL kritisch und möchte lieber eigene Risiken abdecken.

Populismus und Initiativen

Die DpL wollen nicht als Populisten bezeichnet werden. Sie haben sich für eine Franchisenbefreiung für Rentner und günstigere Pässe und IDs eingesetzt, um den Leuten etwas zurückzugeben. Rehak sieht darin geniale Antworten auf komplexe Fragen.

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