Strategie-Level: Wo Wind überhaupt Sinn macht
Die Regierung hat via Strategische Umweltprüfung (SUP) abgecheckt, welche Spots im Land für Windräder realistisch sind. Der Entwurf liegt öffentlich auf, bis 30. September können Gemeinden, Verbände und Bevölkerung Statements droppen. Ergebnis: Mostly Talgebiete nahe am Rhein im Game, Alpen-Regionen sind wegen «erheblichem» logistischem Aufwand raus.
Plan: Sechs Zonen, viel Theorie, wenig Fixes
Im Entwurf sollen sechs Windeignungsgebiete in den Landesrichtplan. Dort sind Teilgebiete für 10–20 Anlagen sowie weitere Zonen für 2–8 Anlagen als Zwischenergebnis definiert. Das Potenzial wird mit 60–120 GWh bzw. 10–42 GWh pro Jahr angegeben – alles nur «theoretische Obergrenze», wie die Regierung betont:
«Insbesondere bedeutet das ausgewiesene Potenzial nicht, dass in der Praxis eine entsprechende Anzahl von Windenergieanlagen geplant, bewilligt oder realisiert wird.»
Next Steps: Long Way to Go
Die SUP ist nur Basisplanung; Cash, Eigentum, Gemeindepolitik und mögliche Volksabstimmungen können blocken. Erst nach Umzonierung und UVP geht ein Projekt live. LKW-Chef Gerald Marxer hält fest: «In den festgesetzten Gebieten haben wir die grösste Planungssicherheit. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass wir auch die anderen Gebiete mit Potenzial analysieren.» Rund 10 «technisch und wirtschaftlich attraktive Standorte» mit 114 GWh werden erwartet, Fokus auf Balzers, Schaan-Vaduz und Ruggell. Windkraft könnte «im besten Fall» ab 2030 «eine wichtige Rolle» spielen und gilt als «attraktive Ergänzung» zur Photovoltaik.
Plan: Sechs Zonen, viel Theorie, wenig Fixes
Im Entwurf sollen sechs Windeignungsgebiete in den Landesrichtplan. Dort sind Teilgebiete für 10–20 Anlagen sowie weitere Zonen für 2–8 Anlagen als Zwischenergebnis definiert. Das Potenzial wird mit 60–120 GWh bzw. 10–42 GWh pro Jahr angegeben – alles nur «theoretische Obergrenze», wie die Regierung betont:
«Insbesondere bedeutet das ausgewiesene Potenzial nicht, dass in der Praxis eine entsprechende Anzahl von Windenergieanlagen geplant, bewilligt oder realisiert wird.»
Next Steps: Long Way to Go
Die SUP ist nur Basisplanung; Cash, Eigentum, Gemeindepolitik und mögliche Volksabstimmungen können blocken. Erst nach Umzonierung und UVP geht ein Projekt live. LKW-Chef Gerald Marxer hält fest: «In den festgesetzten Gebieten haben wir die grösste Planungssicherheit. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass wir auch die anderen Gebiete mit Potenzial analysieren.» Rund 10 «technisch und wirtschaftlich attraktive Standorte» mit 114 GWh werden erwartet, Fokus auf Balzers, Schaan-Vaduz und Ruggell. Windkraft könnte «im besten Fall» ab 2030 «eine wichtige Rolle» spielen und gilt als «attraktive Ergänzung» zur Photovoltaik.
«Insbesondere bedeutet das ausgewiesene Potenzial nicht, dass in der Praxis eine entsprechende Anzahl von Windenergieanlagen geplant, bewilligt oder realisiert wird.»
