Wie viel Mensch steckt eigentlich im Radio

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Mit künstlicher Intelligenz lässt sich ein 24/7-Radioprogramm erstellen

AI-Hype im Radioland

Deutschland, Österreich und jetzt auch Liechtenstein feiern ihre ersten KI-Radios auf DAB+. Die KI übernimmt alles: Track-Auswahl, News, Wetter und Moderation – alles läuft automatisch. Viele sind noch skeptisch, aber der «Gwunder» ist real. KI-Tools wie ChatGPT sneaken sich überall rein, auch in die Medienwelt. Redaktion bekommt KI-Support beim Texten, Transkribieren, Recherchieren und Übersetzen. Ob die Robot-Voices irgendwann realen Hosts das Wasser reichen, bleibt open.

Radio Vaterland: Hybrid-Vibes aus Vaduz

Das Vaduzer Medienhaus geht mit «KI-Radio Vaterland» seit Mai all in. CEO Daniel Bargetze meint: «Gestartet wurde mit einem komplett KI-gesteuerten Programm, jetzt wird geschaut, wie viel Mensch ein funktionierendes Radio braucht.» Die KI klont Stimmen von Mitarbeitenden (mit Einverständnis), droppt Wetter, Verkehr und Song-Infos. News kommen stündlich als KI-Voice des CEOs, gebaut auf echten Redakteurs-Inputs. Das Resultat: Ein Hybrid aus Journalismus und KI-Automation.

Tech-Background: One Laptop, No Problem

Thore Laufenberg, IT-Brain und Sohn einer deutschen Radio-Legende, hat das System gebaut. Sein Code reicht, um ein ganzes KI-Radio mit nur einem Laptop laufen zu lassen – sogar remote von Bremerhaven.

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