Wie der Amtsleiter bei den chinesischen Investoren voll den Absturz kassierte

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(Bild: Als Chefregulator wachte Amtsleiter Rainer Schnepfleitner über die Vergabe der Liechtensteiner Satellitenfrequenzen.)

Plagiats-Drama im Ländle

Ein deutscher Anwalt und ein österreichischer Privatdetektiv checken die 26 Jahre alte Dissertation von Amtsleiter Rainer Schnepfleitner. In einer Kanzlei-Pressemitteilung werden Plagiatsvorwürfe mit dem liechtensteinischen Weltraumprogramm verlinkt und Schnepfleitners Rolle im Satellitenprojekt teils spöttisch ausgerollt. Schnepfleitner vermutet hinter den Angriffen Ex-Investoren aus China und spricht von «Chinese Lawfare», einer Doktrin, die Gegner «durch rechtliche und mediale Angriffe» delegitimieren soll.

Satellitenprojekt vs. China-Investoren

Liechtenstein hält rare Frequenzrechte für ein globales Satellitennetz im Low Earth Orbit. Ein Konsortium mit «Shanghai Spacecom Satellite Technology» als chinesischem Hauptinvestor (rund 70 Prozent staatsnah, mit Military-Connections) sollte das Netzwerk bauen. Schnepfleitner forderte detaillierte Businesspläne, Funding-Proofs und eine Garantie für «rein zivile Nutzung». Die chinesische Seite empfand die Auflagen als überschiessend, verweigerte Dokus, das Projekt crasht. Europäische Partner wechselten zu einem US-Investor, China wurde rausgedrängt.

Rechts-Battles und Brandbrief

Vor Gericht nannte Schnepfleitner das chinesische Firmengeflecht «unprofessionell und dysfunktional» und Vorschläge «hochgradig absurd»; einem Vertreter erteilte er Hausverbot. Die Investoren verloren alle Instanzen, feuerten danach einen offenen Brandbrief mit Vorwürfen wie internationaler Blamage. Die Frequenzen sind inzwischen bei europäischen Investoren, erste Satelliten seit Anfang 2026 im All – nun steht Schnepfleitners Dissertation im Fokus.

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