Psychische Probleme in Liechtenstein: Alarmstufe Rot
Die psychiatrische Versorgung in Liechtenstein ist mega angespannt, besonders bei Kids und Teens. Das neue Psychiatriekonzept, das im Mai veröffentlicht wurde, will das Angebot für Notfälle ausbauen und mehr Prävention und Info bieten. Es gibt zwar viele Hilfsstellen, aber viele kennen sie nicht oder finden sie nicht, wenn’s brennt.
Unbekannte Angebote
«Offenbar sind diese Angebote teils nicht ausreichend bekannt», steht im Konzept. Das „Vaterland“ nutzt die Chance, um die bestehenden Hilfsangebote zu präsentieren. Viele davon sind kostenlos oder werden von der Krankenkasse übernommen.
Niederschwellige Hilfe
Ein offenes Ohr kann Wunder wirken. Wer sich belastet fühlt, kann sich an die Dargebotene Hand, das Sorgentelefon oder die Elternberatung wenden. Auch die Onlineberatung Helpchat ist am Start. Diese Angebote ersetzen keine Therapie, sind aber eine gute Ergänzung.
Ambulante Betreuung
In Liechtenstein läuft viel ambulant. Haus- und Kinderärzte sind dabei wichtige Player. Psychiatrische Behandlungen sind Teil der Grundversorgung und werden von der Krankenversicherung übernommen. Die Familienhilfe bietet seit 2020 auch psychiatrische Spitexleistungen an.
Stationäre Behandlungen
Stationäre Angebote sind in Liechtenstein begrenzt. Das Clinicum Alpinum spezialisiert sich auf Erschöpfungsdepressionen. Für akute Fälle gibt’s das Landesspital. Liechtensteiner können auch Kliniken in der Schweiz und Österreich nutzen.
Kontaktstellen und mehr
Diverse Hilfsstellen bieten Unterstützung, von Hausärzten über Psychiater bis zu Kriseninterventionsteams. Auch das Amt für Soziale Dienste ist eine wichtige Anlaufstelle. Check die Websites der Anbieter für mehr Infos und Kontaktdaten.
