Im TAK haben sich gestern einige heavy hitters aus Wirtschaft, Politik und Kultur getroffen, um das Autorenprojekt des TAKs und des Amtes für auswärtige Angelegenheiten, „Europäische Nacht“, abzuchecken.
«Ein halbes Jahr voller Erfahrungen»
Regierungschef Daniel Risch gab props für die Übernahme des Europaratsvorsitzes und betonte, dass es nicht auf die Grösse eines Landes ankommt, sondern auf die Haltung der People. Martin Frick vom Amt für auswärtige Angelegenheiten blickte zurück auf ein «halbes Jahr voller Erfahrungen» und betonte, dass sie stets versucht haben, auch die Youth zu erreichen.
Die dunklen Seiten von Europa
Die anschließende schauspielerische Präsentation beleuchtete die dark sides von Europa. Der Liechtensteiner Autor Benjamin Quaderer machte den Anfang mit seinem Beitrag «360 Grad», in dem er die Geschichte eines Extrembergsteigers erzählt, der auf dem Weg zum neuen höchsten Punkt Europas ist.
Der rumänische Autor Csaba Székely gab in seinem Text «Die Salbung des neuen Staatsmannes» satirische Tipps, wie man Diktator wird und das Volk für sich gewinnt. Nava Ebrahimi, die als Kind von Iran nach Deutschland kam, erzählte in ihrem Text «Brise» die Geschichte eines afghanischen Flüchtlings, der in Deutschland ein neues Leben beginnt.
Natalka Vorozhbyt aus der Ukraine schrieb in «Drei Kameraden» über einen Mann, der sich in Kiew vor dem Militärdienst versteckt, während seine Familie nach Großbritannien geflohen ist. Zum Schluss erzählte Oliver Reinhard in Vedrana Klepicas Geschichte «Ein geomorpher Traum über einen Gemütlichen Tod in den Bergen» das Leben einer Kontinentalplatte, die permanent unter Druck steht.
