Wenn Kunststyles aus zwei Welten sich mies in die Quere kommen

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(Bild: Markus Burgmeier

Art-Collab «Interferenzen»

In der Ausstellung «Interferenzen» liefern Patrick Kaufmann (Malerei) und Michael Tolloy (Skulptur) ein künstlerisches Crossover und bauen einen Resonanzraum zwischen Werken, Raum und Betrachtenden. Gemeindevorsteher Karl Malin hält fest: «Sie führen vor Augen, wie Energie Gestalt annimmt und sich zugleich wieder auflöst» und: «Sie laden ein, genau hinzuschauen, in Beziehung zu den Kunstwerken zu treten und Zwischenräume zu erfahren, in denen eine neue Bedeutung entsteht.»

Vibes zwischen Wesen und Räumen

Kaufmann fasst den Style-Vergleich so: «Er erschafft Wesen, ich erschaffe Räume» – und relativiert direkt: «So unterschiedlich sind wir eigentlich nicht.» Beide Artists erleben beim Arbeiten und Betrachten einen meditativen State. Tolloy beschreibt das Holzwerken als erdend und wünscht sich, seine Figuren mögen ähnlich entspannend wirken.

Focus, Aura und Deep Meaning

Die menschlichen Figuren zeigen klaren Fokus, wirken «ästhetisch, stolz und doch zerbrechlich». Die «Schwabenkinder» aus hellem Lindenholz spiegeln Aufbruch und Entwurzelung, seien aber «weniger als konkrete historische Dokumente» gedacht. Kaufmann ist «ganz im Bild», «Alltagsgedanken haben keinen Platz». An Tolloys Skulpturen feiert er «Die Aura. Die Strahlkraft, die sie umhüllt» und ergänzt: «Sein Wesen tritt in die Skulpturen ein.» Fazit von Kaufmann: «Die Ausstellung bezieht sich auf das Leben, aufs Dasein. Alles ist miteinander verknüpft. Wir alle bestehen aus Teilchen, die schwingen, sich bewegen und miteinander verbinden.»

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