Weltstars feiern private Vibes

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(Bild: Klarinettist Andreas Ottensamer

Vibes in der Kirche

Klassik-Remix in Klosters: Das Schumann-Quartett, Klarinetten-Pro Andreas Ottensamer und Bass-Queen Uxía Martínez Botana liefern mit Mendelssohns «Lieder ohne Worte» ein eigenes Arrangement. Die Strings und Bass chillen sich zurück, damit Ottensamers Sound so richtig glänzt. Mood-Switches von melancholic zu happy, ein neckisches Ende und dramatische Vibes im dritten Satz – und dann geht’s wieder rasant ab. Die Crowd feiert den unerwarteten Outro-Move.

String-Brothers on Fire

Beethovens Streichquartett Nr. 4 ist Family-Business: Die Schumann-Bros und Veit Hertenstein flexen alle Skills, von sweet bis super-dramatisch. Ken Schumann gibt so Vollgas, dass sein Bogen Haare lässt. Das Quartett ballert von softest Pianissimo zu Max-Fortissimo, bleibt dabei immer tight und harmonisch. Der dritte Satz endet mit einem fetten Finale.

Dreamworlds und Battle-Mode

Mozarts Klarinettenquintett bringt nach der Pause dreamy Melodien, dann geht’s plötzlich in den Battle-Mode, als die Strings sich neckisch duellieren. Im Finale eskaliert’s nochmal komplett. Die Crowd lost it und bekommt als Zugabe ein weiteres «Lied ohne Worte». Fingerfertigkeit-Level: Boss. Das Festival läuft noch bis 3. August.

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