Also, die Liechtensteiner Big Band hat es wieder gerockt – und wie! In der Vorweihnachtszeit haben sie mal wieder mit ’ner Ladung Weihnachtsklassiker die TAK-Bühne gerockt. Big Band Boss Jürgen Kranz und seine Crew, plus die coolen Ladies Anouk Joliat und Karin Pichler, haben ’ne volle Hütte gerockt. Es gab ’ne Schweigeminute für den verstorbenen Prinz Konstantin, ein Bro der Big Band. Danach ging’s ab mit ’nem American Christmas Vibe – natürlich mit dem ultimativen Weihnachts-Hit «Jingle Bells». Danach gab’s noch «White Christmas», «Frosty The Snowman» und andere Christmas-Banger.
Überraschendes Intermezzo und zweiter Teil
In ’nem überraschenden Move haben die Philipps der Band, Büchel und Zünd, ’ne Schallplatte mit Aufnahmen aus ihren Sessions vorgestellt. Nur 100 Stück gibt’s davon, und die meisten gehen als Geschenk an die Big Band Crew und ihre Homies. Danach ging’s weiter mit «You’re A Mean One, Mr. Grinch», ein Song, der perfekt zu Anouk passt. Die Band hat auch ohne Anouk gerockt, mit «Little Drummer Boy» und «Have Yourself a Merry Christmas». Hier wurden auch die Skills der Bandmitglieder klar, wie zum Beispiel von Brian Marxer an der Bassposaune und Martin Büchel am Basssaxofon.
Arrangements und Zukunftsvisionen
Bei der Big Band-Musik sind die Arrangements fast so wichtig wie die Komposition selbst. Viele der Songs, die an diesem Abend zu hören waren, wurden von Chris Walden arrangiert, ein echter Pro in diesem Bereich. Vor seinem Move nach LA und dem Aufstieg seiner Karriere war er Christian Waldemar Schulz und hat in Hamburg mit dem Jazzorchester von Peter Herbolzheimer zusammengearbeitet – mit dem hat auch die Big Band Liechtenstein schon gerockt. Die Arrangements von Walden sind echt der Hammer, und die Big Band Liechtenstein, zusammen mit Anouk Joliat, weiß, wie man sie umsetzt. Sie sind zwar nur eine Amateurband, aber eine verdammt gute. Jürgen Kranz hat sogar verraten, dass sie vielleicht eine Tour in Australien machen könnten – wenn das mal kein Weihnachtsgeschenk ist! (aoe)
