Workshop-Time in Schellenberg
Letzten Samstag hat der Gemeinderat von Schellenberg einen Workshop gestartet. Dabei ging’s um das Projekt „Schellenberg – meine Gemeinde, unser Weg“. Antony Kurz, so’n Unternehmensberater, hat den Workshop begleitet und im Interview erzählt, was das Projekt eigentlich ist und was dabei rauskommen soll.
Was geht ab in Schellenberg?
Antony Kurz: Das Projekt ist eine Vision für die Zukunft von Schellenberg. Es geht darum, für was Schellenberg stehen soll und welche Bereiche wir angehen müssen. Man kann sich das wie einen Rahmen vorstellen, den die Bewohner gemeinsam definieren. Dieser Rahmen hilft dann bei zukünftigen Entscheidungen. Zum Beispiel war beim Workshop klar, dass der Naturschutz wichtig ist. Wenn das klar definiert ist, können auch Investitionen in die Natur leichter gemacht werden.
Schellenberg und die Zukunft
Ich könnte mir vorstellen, dass die Naherholung für Schellenberg wichtig ist. Vielleicht könnte Schellenberg ein Ort sein, wo Arbeit und Erholung in der Natur super zusammenpassen. Aber das ist nur ein Vorschlag. Die Bewohner von Schellenberg sind die Experten und sollen mitbestimmen, wie ihre Zukunft aussieht.
Projektname-Change und Partizipation
Wir haben uns bewusst dafür entschieden, keine Jahreszahl im Projektnamen zu nennen. Weil es Projekte und Ideen geben wird, die schnell umgesetzt werden können und andere, die mehr Zeit brauchen. Aber der partizipative Ansatz ist wichtiger: Wir wollen, dass sich möglichst viele am Projekt beteiligen.
Schellenberg 2040 vs. Schellenberg – meine Gemeinde, unser Weg
Bei „Schellenberg 2040“ ging es darum, die Ausgangslage in Schellenberg zu ermitteln. Diese Erkenntnisse wollen wir nun für „Schellenberg – meine Gemeinde, unser Weg“ nutzen und die breite Bevölkerung miteinbeziehen. „Schellenberg 2040“ war also eine Art Vorprojekt.
Ergebnisse und Umfrage
Wir haben beim Workshop über die Organisation des Projektes und die Möglichkeiten der Teilhabe gesprochen. Unsere erste Maßnahme wird eine Umfrage unter den Bewohnern sein, um eine breite Integration zu ermöglichen. Wir werden teilweise dieselben Fragen wie bei einer früheren Umfrage stellen, aber die Bevölkerung auch fragen, was sie sich für Schellenberg wünscht und wo sie Stärken und Schwächen sieht.
Was, wenn alles cool ist?
Wenn alle mit dem Status quo zufrieden wären, wäre das wahrscheinlich zu schön, um wahr zu sein. Aber selbst dann würde sich die Frage stellen: Wie können wir das für die Zukunft erhalten?
Zeitrahmen des Projekts
Wir planen, dass das Zukunftsbild der Gemeinde Schellenberg noch vor den Sommerferien 2026 steht.
