Was kann man tun, damit Jobs auf dem Bauernhof besser werden?

1 Min Read
Landwirtschaft ist harte Arbeit. (Bild: Avalon_Studio)

LANV ruft zur Action auf

Am Welttag für menschenwürdige Arbeit hat der LANV auf Social Media einen Weckruf an Landwirtschaft und Regierung gepostet: Mindestlöhne im Normalarbeitsvertrag seit 2006 untouched, während die EU eine Arbeitswoche auf 48 Stunden capped, schieben Bäuerliche Organisationen Praktikanten mit 60-Stunden-Wochen ins Feld. Praktika oft ohne echten Ausbildungscharakter, stattdessen billige Arbeitskraft.

GAV als Lösung

Ein Gamechanger könnte ein Gesamtarbeitsvertrag für die Landwirtschaft sein. So ein GAV regelt alles von Ferien bis zu Arbeitszeiten und schützt vor Willkür. Ziel: Missstände fixen und ethische, ökologische Lebensmittelproduktion pushen.

Unterstützung für Landwirte

Landwirte tun hartes Zeug für die Grundversorgung und Landschaftspflege, aber kriegen wenig Props. Die VU will das mit einer Interpellation ändern. Ein „Dialogforum Landwirtschaft“ könnte Konsumenten und Produzenten connecten. Direktvermarktungshilfe wäre nice.

Bodenverlust und Biolandbau

Bodenverlust und parzellierter Grundbesitz sind Issues. Schaan zeigt mit einer Pachtgenossenschaft, wie’s geht, aber Monokulturen sind ein Risk. Biolandbau braucht mehr Support und weniger Bürokratie, auch im EU-Kontext.

Dank an Praktikanten

Landwirte bieten ausländischen Praktikanten Jobs, aber Präsenzzeiten schwanken saisonal. Die VBO checkt Arbeitsverhältnisse und plant eine Kommission für bessere Ausbildungsbedingungen.

Zum Originalartikel

Leave a comment