Warum hängt das Psycho-Plan eigentlich fest, hm?

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Landtag Drama – Was geht ab mit dem Psychiatriekonzept?

Der FL-Landtagsabgeordneten Manuela Haldner-Schierscher hat im Landtag nachgefragt, ob eine Leistungsvereinbarung mit dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) Sargans in Aussicht sei. Die Antwort des Gesellschaftsministers: Das Psychiatriekonzept soll bald fertig sein. Haldner-Schierscher und Kinderarzt René Kindli sind davon genervt, dass das schon seit zehn Jahren behauptet wird. Kindli sieht einen „akuten Notstand“ in Bezug auf die psychische Gesundheit von Kids und Jugendlichen in Liechtenstein.

Manuela Haldner-Schierscher – Real Talk

Haldner-Schierscher findet die Situation krass. Es gibt mehr Kids und Jugendliche in kritischen Zuständen als jemals zuvor, und es fehlen die notwendigen psychologischen Hilfsangebote. Die FL hat eine einfache Lösung im Blick: Die KJPD St. Gallen könnten die jungen Patienten aus Liechtenstein behandeln. Sie findet, das Gesundheitsministerium sollte sofort handeln, statt auf das Psychiatriekonzept zu warten.

Pascal Büttiker – Wachsendes Problem

Büttiker von der DpL sieht psychische Erkrankungen in der Bevölkerung stark im Anstieg. Er sieht die Notwendigkeit eines durchdachten Psychiatriekonzepts. Es gibt viele Herausforderungen, aber das ändert nichts daran, dass es schnell eingeführt werden muss.

Karin Zech-Hoop – Zielführende Lösungen

Die FBP-Abgeordnete Zech-Hoop argumentiert, dass es nicht nur mehr Angebote, sondern auch eine bessere Koordination und Qualität braucht. Sie sieht die Probleme vor allem in der fehlenden Vernetzung der Anbieter und dem Fehlen eines Zentrums in Liechtenstein. Sie hofft, dass diese Punkte im Konzept berücksichtigt werden.

Mario Wohlwend – Verantwortung beim Minister

Wohlwend von der VU sieht die Verantwortung für die Umsetzung bei dem Gesundheitsminister. Er kritisiert, dass trotz zahlreicher Hinweise auf Defizite und Handlungsbedarf im Bereich der Psychiatrie bisher keine wesentlichen Verbesserungen vorgenommen wurden. Er sieht den Gesundheitsminister als Verhinderer des Verbesserungsprozesses und kritisiert dessen fehlende Empathie und Unverbindlichkeit.

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