Warum 16-Jährige legal saufen dürfen, Rauchen und Vapen aber bald geblockt wird

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(Bild: Bier ist für 16-Jährige erlaubt

Tabak-Update LV-Style

Im Mai droppt im Landtag die Second Reading zum neuen Tabak-Game: Die Altersgrenze für Kauf, Besitz und Konsum von Kippen, Vapes und Nikotinbeuteln soll von 16 auf 18 hochgezogen werden – aligned mit Schweiz und Österreich. Die Mehrheit der Jugendlichen hat das in einer Umfrage sogar gesupported. Parallel läuft eine Revision des Tabakpräventionsgesetzes, inklusive Werbe- und Sponsoringverbot für alle nicotinhaltigen Produkte.

Tabak vs. Alkohol – same same oder nicht?

Im Parlament wurde die Frage gestellt: «Warum heben wir bei Tabakprodukten das Alter auf 18 Jahre, machen dies aber nicht auch beim Alkohol?» Die Regierung hält dagegen: «Alkohol ist ein legales und in der Gesellschaft weit verbreitetes Genussmittel.» Darum bleibt der Stufenplan: Bier und Wein ab 16, Spirits und Alkopops ab 18, um einen «langsamen und kontrollierten Einstieg» zu ermöglichen.

Prävention und Support statt Hard Punishment

Mehrere Abgeordnete fordern einen Mix aus Law, Prävention und Education: «Es braucht flankierende Massnahmen in der Aufklärung, in der Schulprävention und in jugendgerechten Entwöhnungsangeboten und in der Sensibilisierung von Eltern und Lehrpersonen». Für junge Smoker gibt es «Hilfe statt Strafe» – mit Programmen wie «Freelance», «Nikotine Free Coach» via WhatsApp, «stopsmoking» und weiteren kostenlosen Beratungsangeboten.

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