VU-Bosse geben Haas und Risch einen Korb

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Regierungschef Daniel Risch und VU-Regierungschefkandidatin Brigitte Haas plädieren für ein Nein am 27. Oktober. Der VU-Parteivorstand beschloss dennoch die Ja-Parole. (Bild: GIANLUCA URSO)

Politisches Parkett wird rutschig

Im Vorfeld der Abstimmung am 27. Oktober zur Zukunft von Radio Liechtenstein gerät die politische Bühne ins Wanken. Die VU-Regierungschefkandidatin Brigitte Haas plädiert für ein Nein zur DpL-Initiative, während ihre Kollegen Hubert Büchel und Emanuel Schädler ein Ja favorisieren. Trotz dieser internen Differenzen beschloss der VU-Parteivorstand, eine Ja-Parole zur DpL-Initiative zu empfehlen, entgegen der Erwartung einer Stimmfreigabe.

VU-Parteivorstand überstimmt Chefkandidatin

VU-Präsident Thomas Zwiefelhofer erklärte, dass der Vorstand es als seine Aufgabe sehe, eine Stimmempfehlung zu geben. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder glaubt nicht an die ernsthafte Umsetzung einer Privatisierung im Falle eines Neins. Brigitte Haas bleibt jedoch bei ihrer Meinung, dass Radio L mehr Zeit zur Vorbereitung einer Privatisierung bekommen sollte.

Historische Parolenfassung

Diese Parolenfassung widerspricht nicht nur der VU-geführten Regierung, sondern führt auch zu konträren Empfehlungen der Grossparteien, ein Novum seit 2009. Zwiefelhofer betont, dass es in der VU keine Überlegungen im Hinblick auf den FBP-Parteivorstand gab. Der VU-Parteivorstand hat demokratisch entschieden, unabhängig von Koalitionspartnern.

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