VP Bank hat weniger Kohle und streicht Jobs

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Das Bürogebäude der VP Bank am Standort Triesen. (Bild: Nils Vollmar)

Gewinneinbruch bei VP Bank

Die VP Bank hat am Dienstag einen massiven Gewinneinbruch gemeldet. Der Halbjahresgewinn liegt bei 11,5 Millionen Franken, was einem Rückgang von 54,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost/Income Ratio) liegt bei hohen 91,5 Prozent, und der Geschäftsertrag sank um 13,6 Prozent auf 162,6 Millionen Franken.

Massnahmenpaket angekündigt

Wegen des schlechten Halbjahresergebnisses – die Bank warnte bereits im Mai davor – hat die VP Bank ein Massnahmenpaket angekündigt. Die Ziele sind «Effizienzsteigerung und Wachstumsbeschleunigung», inklusive Stellenabbau. Ein Grossteil des Abbaus soll durch Fluktuation aufgefangen werden, aber «in Einzelfällen wird es jedoch zu Kündigungen kommen». Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt.

Sparziele bis 2026

Die Bank plant, bis Ende 2026 mindestens 20 Millionen Franken zu sparen, um das Kosten-Ertrags-Verhältnis zu verbessern. Im zweiten Halbjahr werden Restrukturierungskosten von 10 bis 12 Millionen Franken erwartet. Prozesse sollen kundenorientiert und Redundanzen in der Organisation reduziert werden.

Schliessung in Hongkong

Neben dem Stellenabbau umfasst das Paket auch die Einstellung «nicht erfolgreicher» Dienstleistungen und die Schliessung der Niederlassung in Hongkong.

Weitere Finanzdaten

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft sank um 27,1 Prozent auf 52,5 Millionen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb stabil. Die betreuten Kundenvermögen stiegen auf 50,4 Milliarden, und das Neugeld wuchs um 0,5 Milliarden. Analysten hatten mit einem geringeren Zuwachs gerechnet.

++Update folgt++

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