Am 19. September hat Wilfried Strässer seinen 35. Firmenbirthday gefeiert. Ziemlich wyld, wenn man bedenkt, dass der Dude ursprünglich Maurer war und dann ins Immo-Business eingestiegen ist. Er meinte: «Ich musste aufhören und überlegte mir, was ich stattdessen machen könnte». Also hat er sich gedacht: „Why not Immobilien?“ und hat in seinem Haus in Schaanwald Deimag Immobilien gegründet.
From Zero to Hero
Am Anfang war es echt rizz, sagt Strässer. Es war schwierig, an Immobilien zu kommen, weil ihn noch keiner kannte. Aber dann wurde er immer bekannter und sein Business lief immer besser. Heute ist er voll ausgelastet und findet die großen Immo-Firmen nicht sus. Er sagt: «Für mich ist das kein Problem.» Sein Trumpf: Flexibilität. Er nimmt sogar am Sonntag das Telefon ab, was ein normales Immobilienbüro nicht machen würde. Seit zehn Jahren hilft ihm auch seine Schwester Michaela Thöni.
Deals von 800k bis 10 Mio
Strässer handelt hauptsächlich mit Häusern und Grundstücken. Er hat Kunden im Unterland, kriegt aber auch immer mehr Anfragen aus dem Oberland. Die Preisspanne für seine Häuser liegt zwischen 800k und 10 Mio. Mal hat er ein Haus für 380k inseriert und war total überrascht von den vielen Anfragen. Aktuell verkauft er ein Einfamilienhaus für 3,5 Mio. und ein Industrie- und Gewerbehaus für 7,5 Mio. Er sagt: «Ich habe auch schon ein Einfamilienhaus für 4 Millionen verkauft, das wurde jedoch im Nachgang abgerissen». Der Preis wird vor allem von der Grundstücksfläche bestimmt.
Next Level: Großprojekt in Schaanwald
Jetzt plant Strässer ein Mega-Projekt: Für 44 Mio. wird im Industriegebiet Schaanwald ein Industriekomplex mit 8000 m2 gebaut. Strässer sagt: «Wir sind derzeit noch in der Projektphase». Baubeginn ist Ende 2024. Die Räume sollen dann vermietet werden. Strässer sagt: «Dieses Projekt wird mich in den nächsten Jahren noch etwas beschäftigen.»
Charity-Boss
Strässer ist aber nicht nur Businessman, sondern auch ziemlich sozial. Er unterstützt schon lange soziale Projekte und Vereine. Er sagt: «Ich war schon immer sozial eingestellt. Wenn es mir doch gut geht, kann ich das mit anderen teilen.» Bei der Ligha 2019 hat er zum Beispiel eine Aktion für die geschützten Werkstätten des HPZ gemacht und dabei ca. 70k gesammelt. Aktuell hat er kein Projekt am Start, aber er sagt: «Die meisten Ideen sind ohnehin spontan. Deshalb bin ich mir sicher, dass mir wieder ein gutes Projekt einfallen wird.»
