Vielseitiger Erfolg

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Während der Radkarriere entschied sich Patrick Matt ein Studium an der ETH Zürich in Architektur zu starten. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Old-School Passion trifft auf New-School Planung

Patrick Matt, ein Sportler der alten Schule, erinnert sich an Zeiten, in denen Sport aus reiner Leidenschaft begann. «Früher hat man nicht mit dem Sport angefangen, um davon leben zu können», sagt er über seine 90er Jahre mit Elite-Vertrag. Heute ist der Weg für junge Athleten klarer strukturiert. Für Matt gab’s damals jedoch keine festen Karrierezielvorgaben. Die Unterstützung in Liechtenstein war minimal.

Olympische Träume und harte Realitäten

Schon früh inspirierten ihn die Geschichten seines Vaters von den Olympischen Spielen. 1988 in Seoul ging ein Traum in Erfüllung, trotz unvorbereiteter Umstände und einem Sturz im Rennen. «Das war ein Anfängerfehler», gesteht er lächelnd.

Zwischen Sport und Architektur

Nach Seoul pushte Matt seine Radsportkarriere, lernte autodidaktisch und suchte sich einen Mentor. 1992 in Barcelona holte er sich Silber im Punktefahren. «Das war ein Moment, mit dem niemand gerechnet hatte», so Matt.

Architektur als neues Spielfeld

Nach der sportlichen Pause studierte er Architektur, was ihm besser lag als Wirtschaft. Heute ist er erfolgreicher Architekt in Mauren und unterstützt als Vereinspräsident junge Radfahrer. Die im Sport erlernten Werte prägen ihn bis heute: Disziplin, Durchhaltevermögen und Projektmanagement.

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