Premieren-Vibes im Jungen Theater
Im Jungen Theater läuft mit «Der Apfel Jonathan» eine Eigenproduktion, die das Haus komplett filled hat. Zum Start läutet eine OG-Schulglocke, dann geht’s direkt rein in die Fantasy-World Apfelonia. Unter Regie von Thomas Hassler liefert die inklusive Crew «Theater trotzdem» mit sechs Menschen mit und sechs ohne Beeinträchtigung ein gleichberechtigtes Line-up, das mit Witz, Tempo und viel Herz performt.
Storyline und Interaktion
Im Fokus steht Bauer Jonathan, dessen Apfelbaum als einziger im Land zero Blossoms liefert. In Apfelonia tragen alle die Namen von Apfelsorten wie Pink Lady, Elstar, Boskoop oder Gravenstein. Der Saal wird zum Hofstaat, wenn Queens und Kings Befehle droppen, Leute aufstehen, sich setzen oder ein Gast aus Birnen Äpfel machen soll. Auf der Bühne heisst es: «Geht nicht? Dann Kopf ab!», bis die nächste Königin übernimmt und begnadigt.
Multimedia-Show und Cast
Schauspiel, Tanz, Gesang, Projektionen, Schattenspiel und Stop-Motion-Film laufen smooth zusammen – inklusive Drache, der Apfelonia auf der Leinwand zerstört. Das Ensemble um Andreas Aprile, Margrith Malgiaritta und Co. teilt sich die Bühne equal, backed von Kathleen Pietzko, Roland Nipp und Technik von Benjamin Häni. Regisseur Hassler nennt die Premiere «sehr geglückt». Weitere Shows: heute und morgen, jeweils 19 Uhr.
