Viele fordern Discounts für Energiegemeinschaften

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(Bild: Ein weiterer wichtiger Schritt zur Energiewende: Künftig sollen private PV-Anlagenbesitzer ihren Strom mit anderen teilen können.)

Energiegemeinschaften on the Horizon

EU-Regel zwingt Liechtenstein zu einem Elektrizitätsmarkt-Update: Energiegemeinschaften werden enabled. PV-Strom kann in Mehrfamilienhäusern geteilt oder lokal getradet werden; Teilnahme steht allen Endkundinnen und Endkunden offen, ohne Geo-Cap. Netzzugang und Rechte bleiben. Die Solargenossenschaft hält fest: «Es ist volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich sinnvoller, PV-Strom im Quartier oder in der Gemeinde gemeinsam zu verbrauchen, statt dass jeder seinen eigenen Speicher anschafft.»

Cash, Fees und Policy-Debatte

Erste Lesung im Landtag mit vielen Fragezeichen; eine Rückweisung stand im Raum. Kritikpunkt: keine finanziellen Incentives. Verweis auf AT/CH mit reduzierten Netzentgelten; in der Schweiz sind virtuelle Zusammenschlüsse mit gemeinsamem Anschlusspunkt netzgebührenfrei, ab 2026 lokale Communities mit Discounts. Sorge vor dem «leeren Buchstaben im Gesetz»: «Bleibt am Schluss nur Abrechnungsaufwand und Bürokratie, werden die Leute keine Energiegemeinschaften gründen.» Die Regierung pocht auf Solidaritätsprinzip und Netzdimensionierung, prüft nach Pushback Preisnachlässe.

V2G-Feature und offene To-dos

Die Vorlage erlaubt «bidirektionales Laden» (Vehicle-to-Grid). Laut Energiebündel Liechtenstein kann ein Haushalt mit einer Akkuladung bis zu fünf Tage versorgt werden; Peak-Shaving inklusive, ohne doppelte Netznutzungsgebühren. Unklar bleiben Steuerung und Definition eines «netzdienlichen Speichers» sowie eine Storage-Roadmap; der Landtag fordert Klärungen.

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