Krankenkassenprämien bleiben auf Chill-Modus
Das Gesellschaftsministerium droppt: Die Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) bleiben stabil, Staatsbeitrag bleibt bei 38 Mio. Franken. Der Liechtensteinische Krankenkassenverband feiert das als „richtiges Signal“ und will keine Extrabelastung für Steuerzahler. Die Freie Liste sieht das anders und fordert mehr Cash vom Staat, weil die Prämien schon für viele zu heavy sind.
Staatskohle: Mehr bringt nicht wirklich mehr
VU-Landtagsabgeordnete Tanja Cissé erklärt: „Den Staatsbeitrag an die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) bei 38 Millionen Franken zu belassen, ist richtig und notwendig.“ Ohne diesen Support müssten Versicherte 508 Franken pro Monat blechen. Mit Staatsbeitrag sind es noch 332 Franken. Mehr Geld hätte kaum Impact: „1 Million Franken mehr entlastet eine versicherte Person um lediglich 2.40 Franken pro Monat.“ Seit 2020 gibt’s gezieltere Prämienverbilligungen und Kids sind sowieso komplett prämienbefreit.
Strukturelle Reform statt Flickwerk
Thomas Rehak (DpL) betont: Gesundheitssystem ist top, aber teuer. „Eine Gesundheitsreform sollte Liechtenstein nicht im Alleingang umsetzen. Vielmehr ist es sinnvoll, gemeinsam mit der Schweiz nach Lösungen zu suchen.“
