Viel Charme trifft freshen Sound-Zauber

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Classic Vibes im Vaduzer Saal

Der Schubertchor der Wiener Sängerknaben lieferte im Vaduzer Saal ein Konzert, das als „präzise, diszipliniert und herzerwärmend“ beschrieben wurde. Unter Kapellmeister Niccolò Morello startete der Abend mit Felix Mendelssohn und Advent-Klassikern wie «Oh du fröhliche», gefolgt von Max Regers «Dormi, dormi bel bambin».

Wiener Flair und Gänsehaut-Playlist

Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss droppte der Chor «Wiener Blut» und holte damit pures Wien-Flair nach Vaduz. Für ruhige Christmas-Moods sorgten «Der Heiland ist geboren», ein dreistimmiges, a cappella «Ave Maria» von Zoltán Kodály sowie «Cradle Hymn» von Kim André Arnesen. Mit «Hark! The Herald Angels sing» gab’s ein early Weihnachtsgeschenk.

Tradition, Throwbacks und Equality-Upgrade

Der Schubertchor ist einer von vier Chören einer Institution, die seit 1498 existiert. Präsident Erich Arthold erklärte: «Ich gehörte einst selbst dazu», und ergänzte: «Das war in den 70er-Jahren – also schon ein paar Wochen her». Zur späten Gleichstellung mit den 2023 professionalisierten Wiener Chormädchen zitierte er Gustav Mahler: «Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles fünfzig Jahre später.»

Global Tour und Standing Ovations

Arthold begleitet die Chöre weltweit, zuletzt bis in ein syrisches Flüchtlingslager in Jordanien. Die aktuelle Tour führt von der Westschweiz über Basel nach Deutschland und endet mit einem Konzert in New York. Der Auftritt in Vaduz endete mit langem Applaus und Standing Ovations für eine Performance, die als „präzise, diszipliniert und überaus herzerwärmend“ gewertet wurde.

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