Verurteilt: «Noch nie den Knast gefühlt»

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In zwei Autos soll der Mann eingebrochen sein

Libyscher Asylbewerber in Liechtenstein verurteilt

Ein 24-jähriger Libyer, der in der Schweiz um Asyl ansuchte, wurde seit dem 25. Mai in Liechtenstein in U-Haft genommen. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen versuchten und vollendeten Diebstahls, unbefugten Fahrzeuggebrauchs und Straßenverkehrsdelikten an. Das Kriminalgericht verhängte eine 21-monatige Freiheitsstrafe, davon 7 Monate unbedingt, der Rest auf Bewährung. Zusätzlich muss er eine Geldstrafe von 800 Franken zahlen, sonst drohen ihm 28 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Unter Drogeneinfluss geklautes Auto gefahren

Am 25. Mai reiste der Mann von der Schweiz nach Liechtenstein und begann ab 18 Uhr mit seinen Delikten. Er versuchte, in ein Haus einzubrechen, wurde entdeckt und flüchtete. Später setzte er sich unter Einfluss von Drogen und Alkohol in ein gestohlenes Auto und fuhr zu schnell. Nach einer Kollision wurde er von der Polizei festgenommen.

«Wollte nur übernachten – und ich brauchte Geld»

Vor Gericht zeigte sich der Angeklagte reuig und entschuldigte sich. Er behauptete, die Taten unter Einfluss von Alkohol und Drogen begangen zu haben und nicht gewusst zu haben, dass er in Liechtenstein war. Er betonte, er habe nur übernachten und Geld für Essen gebraucht. Das Gericht schenkte seinen Aussagen wenig Glauben und urteilte, dass seine Taten klar auf Diebstahl abzielten.

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