Verkehrskonzept 2030 – Daten schon jetzt old school

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Mit Mobilität meinen die Verkehrs-Nerds eigentlich nur, wie easy man von A nach B kommt. Egal, ob zum Shoppen, zur Arbeit oder zum Chillen. Die ganze Bewegung sorgt für Verkehr und früher war das auch ganz cool. Warum? Weil man Strecken einfach schneller und stressfreier bewältigen konnte. Aber mit der Zeit wurde das Ganze dann doch zu viel. Zu viele Leute, zu viele Fahrzeuge und zack! Stau statt Speed. Da stellt sich schon die Frage, ob man die Mobilität vielleicht ein bisschen einbremsen sollte.


Fakten vom Verkehrsingenieur

Besch, ein Verkehrsingenieur, hat festgestellt, dass wir im Grunde genommen nicht mehr unterwegs sind als früher. Trotzdem wird der Verkehr immer mehr. Woran liegt’s? Bevölkerungswachstum, Wirtschaftsboom und immer mehr Verkehrsmittel spielen eine Rolle. Aber auch die Tatsache, dass wir einfach schneller von A nach B kommen, sorgt für mehr Verkehr. Denn je schneller wir sind, desto weiter können wir in der gleichen Zeit kommen. Ein Tempolimit könnte hier Abhilfe schaffen. Und vielleicht sollten wir auch mehr auf die Öffis und die Fahrradfahrer setzen.


Freizeit- und Tourismusverkehr

Manfred Bischof, der Chef des Verkehrsingenieurbüros in Eschen, weist darauf hin, dass in Liechtenstein der Verkehr durch Freizeit und Tourismus krass zugenommen hat. Auch die Arbeitsplätze, Schulen und Shoppingmöglichkeiten sind oft nicht mehr im Dorf, sondern weiter weg. Das bedeutet: Mehr Verkehr.


Mehr Arbeit, mehr Pendler

Der Berufsverkehr ist mittlerweile auch ein echtes Problem. Mehr Jobs bedeuten mehr Pendler. In den 1970er Jahren waren das noch 2600, die aus dem Ausland nach Liechtenstein kamen. Heute sind es 22’038. Die Verkehrsinfrastruktur hat sich allerdings nicht wirklich verändert.


Stau nur zu Stoßzeiten

Aber das Ganze hat auch eine gute Seite: Die Staus sind eigentlich nur zu den Stoßzeiten ein Problem. Also morgens und abends. Da könnte man sich schon fragen, ob es sich wirklich lohnt, viel Geld in die Hand zu nehmen, um das zu ändern.


Zukunftsperspektiven

Alles beim Alten zu lassen, ist keine Option. Die Entwicklung geht weiter. Aber auch die Prioritäten haben sich verschoben. Das Ziel ist jetzt, die Verkehrsinfrastruktur so zu gestalten, dass auch andere Interessen berücksichtigt werden. Die Natur, gesunde Wohnbedingungen, Sicherheit und Lebensqualität. Der Fahrradverkehr könnte hier eine wichtige Rolle spielen.


Das richtige Verkehrsmittel wählen

Die Wahl des richtigen Verkehrsmittels könnte schon eine einfache Lösung sein. In Liechtenstein sind 4 von 10 Autofahrten kürzer als 5 Kilometer, und 7 von 10 Fahrten kürzer als 10 Kilometer. Da könnte man auch einfach zu Fuß gehen. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Verkehrssituation. Aber um das Problem wirklich in den Griff zu bekommen, braucht es noch mehr.


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