Vergänglichkeit wird vor Ort sichtbar gemacht

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(Bild: Kurz vor dem Abriss verwandelt sich das leer stehende Wohnhaus Bangarten Nummer 14 in einem Vaduzer Wohnquartier zu einem temporären Kunstraum

Pop-up-Haus mit Abriss-Deadline

In Vaduz wird das Wohnhaus Bangarten 14 kurz vor dem Abriss zum temporären Art-Space. Die Ausstellung «Wo Mauern enden, beginnt der Wind» zeigt Arbeiten von Barbara Bühler, Carol Wyss, Klara Frick und Ursula Wolf. Projektleiterin und Kuratorin Fabienne Ott spricht von einem «Schwellenmoment», an dem Kunst genau in dieser Zwischenphase stattfindet. Ende Dezember folgt eine Projektwoche für Jugendliche des 10. Schuljahres – fully partizipativ.

Art Empowers-Vibes

Ott hat mit «Art Empowers» bereits mehrere Projekte in Zürich und Liechtenstein umgesetzt, mit Fokus auf lokale Artists und Kunstvermittlung für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigung. Die Vernissage war «very crowded», stellenweise wurde es eng.

Inside the Art Setup

Architekturfotografin Barbara Bühler zeigt mit «Es Geistert» atmosphärische Raumshots mit mystischer Aura. Carol Wyss installiert «In Suspenso» in einem abgedunkelten Zimmer: Wildblumen-Mobiles, die sich als Collagen aus menschlichen Knochen entpuppen.

Surreale Home-Base

Near the Wohnzimmer-Ofen platziert Klara Frick fragile Keramikobjekte als räumliche Skizzen im Transformationsmodus. Ursula Wolf verwandelt Küche in Zebrastreifen-Style und Bad in neonbunte Bird-Zone mit UV-Glow – ein kurzes, aber intensives Pop-up-Feuerwerk vor dem endgültigen Abriss.

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