Match of the Losers
Yo, peeps! Heute Abend, 20:15 Uhr, gibt’s im TV ’ne dicke Party – FC Vaduz und FC Wil, die momentan rizzesten Teams der Liga, treten gegeneinander an. Beide Squads haben seit sieben Games kein Winning-Feeling mehr gespürt. Besonders krass: FC Vaduz ist selbst Schuld an diesem wylden Down-Spiral. Erinnert euch an das Sion-Game vor zwei Wochen? Vaduz hat ein 3:1 in der 89. Minute mit einem Extra-Mann noch verloren. Das ist echt goofy! Vier Mal kassierten sie Ziele kurz vor Schluss oder in der Nachspielzeit, was Siege oder Unentschieden kostete. Stellt euch vor, wenn nur die erste Halbzeit gezählt hätte, dann wäre Vaduz auf Platz zwei. Wyld, oder?
Vaduz an der Spitze? Easy!
Nicht nur das, Vaduz hatte auch krasses Pech mit drei Aluminiumtreffern gegen Schaffhausen und Baden – und verlor beide Matches. Auch gegen Aarau versagte Cicek in der Nachspielzeit beim Penalty – nur ein Remis statt einem Sieg. Ohne diese goofyness hätte Vaduz easy den ersten Platz. „Man kann nicht mehr von Pech reden“, sagt Trainer Stocklasa. Er gibt zu, dass individuelle Fehler und mangelnde Verteidigung der Mannschaft schuld sind. In der Länderspielpause hat das Team das Thema angesprochen. „Es darf nicht mehr passieren“, verspricht Stocklasa.
Don’t hate! Vaduz hat das Zeug!
Sieben Spiele ohne Sieg – FC Vaduz kriegt gerade ordentlich Hate ab. Aber alles schlecht reden ist nicht fair, meint Stocklasa. Und er hat recht: „Mit 90 Minuten war ich in Sion sehr zufrieden“, sagt er. Die Walliser hatten bis dahin nur 7 Gegentreffer in 13 Spielen – Vaduz hat diese Zahl auf 10 erhöht und den FC Sion an den Rand einer Niederlage gebracht. Mit 28 Toren hat der FC Vaduz auch die zweitmeisten Treffer der Liga erzielt. Heute gegen FC Wil muss ein klarer Sieg her. Jede Serie geht mal zu Ende, auch eine Serie von Fehlern. Heute ist Milan Gajic wieder fit und ready for action. Emini ist gesperrt und Destani, Isik, Foser, Ibrisimovic und Hasler sind verletzt. Bei FC Wil sind alle Mann dabei, inklusive Philipp Muntwiler, der seine Karriere am Ende der Saison beendet. Sowohl Gajic als auch Stocklasa trauen „Munti“ eine starke Trainerkarriere zu.
