FC Vaduz: Trainerwechsel und Verletzungspech
Marc Schneider, Coach vom FC Vaduz, betonte vor dem Spiel: „Die Leistung gegen Stade Nyonnais hat nicht gepasst. Es ist aber nicht meine Art Spieler auf die Bank zu setzen, die nicht genügten. Im Gegenteil, dann bring ich sie erst recht wieder.“ Dennoch gab es Änderungen in der Startelf – Sandro Wieser und Jenthe Mertens waren verletzt. Der 20-jährige Mischa Beeli rückte für Mertens ins Team und feierte sein Debüt in einem toughen internationalen Match.
Schlechter Start und frühe Gegentore
Die fast unveränderte Startelf aus dem Nyon-Spiel kassierte früh zwei Tore von Jake Mulraney (6., 17.). Ein unglücklicher Freistoß und ein abgefälschter Schuss führten zu den Gegentoren. Die Iren dominierten physisch, und der Schiri pfiff fast alle Fouls gegen Vaduz. Trainer Schneider meinte: „Die Schiedsrichterleistung soll keine Ausrede sein, aber es macht natürlich was mit einem im Spiel.“
Keine Chancen, schwaches Aufbauspiel
Vaduz kam nicht in die Gänge und hatte keine gefährlichen Torchancen in der ersten Halbzeit. Das Mittelfeld agierte zu langsam und kompliziert.
Aufbäumen in Halbzeit zwei
In der zweiten Hälfte wurde Vaduz besser, aber es blieb bei vielen Ballverlusten. Ein Eckball brachte das 2:1 durch Danilo del Toro (65.). Dann ließ Vaduz den Druck nach und kassierte das 3:1 durch Redmond (77.). Schneider bleibt optimistisch: „Wir brauchen vor unserem Publikum zu Hause einen Treffer und dann sind wir wieder im Spiel.“
Match-Details
Endstand: St. Patrick’s 3:1 Vaduz. Zuschauer: 2500. Tore: Mulraney (6., 17.), Del Toro (65.), Redmond (77.).
