USV-Krise: Streit zwischen Polverino und Speiser ist komplett eskaliert

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(Bild: Nach dem die schriftliche Zusicherung für die Vertragsverlängerung zurückgezogen wurde

Background-Drama beim FC USV

Beim FC USV Eschen/Mauren läuft seit Monaten ein internes Power-Struggle zwischen Cheftrainer Michele Polverino und Präsident Mathias Speiser. Polverino legte in einer langen schriftlichen Stellungnahme dar, warum er am 29. Januar zurücktrat, zurückkam und es kurz vor Meisterschaftsstart wieder knallte. Sein Rücktritt sei «Keine Kurzschlussreaktion» gewesen, sondern «die Konsequenz aus wiederholten Situationen, in denen ich mich nicht respektiert, nicht eingebunden und letztlich nicht gewollt gefühlt habe.»

Unsicherheit und Authority-Issues

Seit Speiser als «Notfalllösung» Präsident wurde, stand Polverinos Future dauernd zur Debatte. Gespräche mit anderen Coaches, die Aussage, er sei nur ein «valabler Kandidat» und die Frage: «Wenn ich dir eine Woche vor Meisterschaftsbeginn mitteile, dass du im Sommer nicht mehr unser Trainer bist – würdest du die Saison trotzdem zu Ende führen?» hätten ihn «tief erschüttert».

Transfers, Deals und Kabinen-Vibe

Polverino wurde bei Transfers, Spielerlisten und Einzelgesprächen mit der Mannschaft teils geblockt. «Erfahren habe ich davon über die sozialen Medien.» «Für einen Cheftrainer ist ein solches Vorgehen nicht nur unprofessionell, sondern auch entwürdigend.» Die zugesagte Vertragsverlängerung kam nie schriftlich, parallel liefen Talks mit einem Nachfolger. Polverino bleibe trotz allem bis Saisonende: «Ich mache es nur wegen der Mannschaft. Ich will sie nicht im Stich lassen.»

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