USA rocken den Frauenfussball

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Parallel zum Fussball absolvieren Felicia Frick (l.) und Julia Benneckenstein (r.) ein Studium in den USA. (Bild: Fabrizio Bühler)

US-Frauenfussball als Vorreiter

Frauenfussball rockt global, aber nirgends so früh und krass gefördert wie in den USA. Während Europa noch für mehr Anerkennung kämpft, ist der Sport dort längst Mainstream. Felicia Frick und Julia Benneckenstein aus Liechtenstein studieren in den USA und kicken auf Top-Niveau. Frick spielt für die Carson-Newman Eagles in Tennessee, Benneckenstein für die Thomas Jefferson University in Pennsylvania. Frick schwärmt: „Das amerikanische System bietet uns eine unglaubliche Möglichkeit.“

Unterschiedliche Systeme

In den USA startet der Fussball-Karriereweg schon in den Schulen, während in Europa Vereine dominieren. Colleges bieten Stipendien und das College-Fussballsystem ist ein wichtiges Sprungbrett. Frick und Benneckenstein erleben intensives Training und viele Spiele. Benneckenstein erklärt: „Das ist eine ganz andere Belastung als in Europa.“

Erfolgsmodell USA

Viele Spielerinnen aus den USA wechseln später in die NWSL oder europäische Topligen. Frick berichtet: „Frauenfussball ist hier einfach viel selbstverständlicher.“ Beide Spielerinnen sind auch Teil des liechtensteinischen Nationalteams und wollen den Sport in ihrer Heimat pushen. Benneckenstein betont: „Unser Ziel ist es, konkurrenzfähig zu werden und bessere Ergebnisse zu erzielen.“

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