US-Botschafter on Tour
Scott Miller, der US-Botschafter für Liechtenstein und die Schweiz, war in Vaduz für die zweite „Pop-up-Embassy“. Er traf sich mit US-Amerikanern, Geschäftstypen und Regierungsleuten wie Aussenministerin Dominique Hasler und Regierungschef Daniel Risch.
Pop-up-Botschaft – was geht?
Miller findet, die 2,5 bis 3-stündige Autofahrt nach Bern schafft eine Distanz zwischen der Botschaft und den Leuten im Fürstentum. Ziel der Pop-up-Botschaft ist es, über Themen zu quatschen, die die bilateralen Interessen betreffen und Kontakte zu knüpfen.
Rückblick und Ausblick
Das Event kam gut an und dieses Jahr sind viele Gespräche mit Unternehmen geplant, die die Menschenrechtsinteressen teilen. Miller hofft, dass die Pop-up-Botschaft ein jährliches Ding wird, damit die Leute in Liechtenstein sehen, dass die US-Botschaft da ist.
Die Zeiten, in denen wir leben, sind ausserordentlich schwierig.
USA und Liechtenstein – wie läuft’s?
Miller findet, die Beziehungen laufen gut, auch wenn die Zeiten schwierig sind. Er findet es erfüllend, dass Sanktionen gegen Russland durchgesetzt werden und Finanzplätze nicht zur Umgehung genutzt werden können. Aber er wünscht sich, dass der Konflikt in der Ukraine endet.
Aufgaben und Themen
Miller will den Bildungsaustausch fördern und hat die Gebühren für Studentenvisa gesenkt. Er hat sich mit über 155 Unternehmen getroffen und findet, dass die USA viel vom Ausbildungsmodell in Liechtenstein und der Schweiz lernen können. Zusammenarbeit gibt es auch bei humanitären Fragen.
Ich freue mich bereits darauf, in Schaan die «Ehe für alle» zu feiern.
Was kommt noch?
Miller sieht keine Grenzen in den Beziehungen zu Liechtenstein und der Schweiz. Er will Handelshindernisse beseitigen und arbeitet an einem bilateralen Steuerabkommen für Liechtenstein. Er freut sich darauf, im Sommer wieder bei der „LiPride“ in Schaan dabei zu sein.
