Volksmusikgrippe Origins
Seit 2005 gibt’s die Volksmusikgrippe. Das Ganze startete, als Hubert Ospelt ein Buch über Engelbert Ospelt vorstellte und Marco Schädler für die Background-Mucke sorgte. Schädler dachte sich: „Warum nicht Volksmusik aus Liechtenstein?“ Er durchstöberte Pepi Frommelts Liedersammlung und pickte sich ein paar markante Tunes raus, wie die „Jugendlust-Polka“ von Josef Amann und diverse Polkas und Walzer von unbekannten Liechtensteiner Komponisten.
Traditionelle Tunes im neuen Look
Schädler „verschrägisierte“ die traditionellen Stücke. Er behielt einige Zitate, aber packte sie in ein neues, schräges Gewand. Schädler beschreibt die Musik als „extrem viele Ecken und Kanten“ und nennt sie scherzhaft „eine Volksmusik, die kein Volk hören möchte“. Der Name Volksmusikgrippe entstand aus dieser besonderen Musikform: „Wir machen Volksmusik, die so klingt, als ob sie Grippe hätte.“
Bandformation und erste Gigs
Für den ersten Auftritt holte Schädler Klarinettist Klaus Beck und Hornist Gaston Oehri ins Boot. Beck und Oehri sind laut Schädler „tolle Musiker“ und „unkompliziert“. Das Trio spielte an mehreren Events, darunter die Lange Nacht der Museen und Jubiläen. Schädler selbst spielt Akkordeon und findet die Stücke „sau-schwierig“.
Erfolgreiche Auftritte
Der erste Auftritt war ein Hit, gefolgt von weiteren Shows. 2009 spielte die Band für das 60-jährige Jubiläum des Schaaner Fussballclubs. Schädler „verhudelte“ bekannte Fussballlieder, und die Band bekam stets positive Rückmeldungen.
Pepis Folksfäscht
Beim Pepis Folksfäscht 2023 war die Volksmusikgrippe dabei und begeisterte Schädler. Die Atmosphäre, das Wetter und die einheimischen Musiker machten das Event besonders. Aufnahmen der Lieder könnten ein zukünftiges Projekt sein, aber weitere Auftritte sind aktuell nicht geplant.
