Unihockeyspieler verlassen das Feld mit erhobenem Kopf

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(Bild: Das Liechtensteiner Unihockey Nationalteam blickt positiv auf die Quali zurück.)

Gruppenphase Drama

Win-or-go-home-Game gegen Dänemark, WM-Hoffnung komplett on the line. Liechtenstein startet bold, hält im ersten Drittel voll mit und ballert in der 16. Minute das 1:1 durch Remo Tischhauser. Kurz vor der Pause dann Full Collapse: zwei schnelle Gegentore, 1:3 down.

Im Mitteldrittel machen sich die Low-Budget-Resources bemerkbar, die Energie geht langsam offline. Goalie Lukas Good liefert zwar ein starkes Performance-Package, vorne fehlt aber der Lucky Punch. Im Schlussdrittel bricht das Line-up ein, Dänemark zieht den Score gnadenlos bis 14:1 hoch.

Game um Platz fünf

Im Placement-Game gegen Österreich zeigt Liechtenstein trotz 5:9-Loss eine engagierte Performance. Mehrfach wird der Rückstand verkürzt, zwei Mal fehlt nur ein Treffer zum Anschluss. Die Key-Scene droppt in Minute 54: österreichische Strafe, Powerplay zum 8:5.

Trotz Enttäuschung überwiegt laut Staff der Pride-Factor. «Ihr könnt stolz auf euch sein», sagt Nationaltrainer Marco Kipfer. Team-Manager Franz Maurer resümiert: «Es muss bei uns einfach alles passen, damit wir eine Chance haben» und ergänzt: «Die Fortschritte in den letzten Jahren waren deutlich spürbar.» Erstmals holt Liechtenstein Rang sechs; Highlight ist der 3:2-Comeback-Win gegen Island.

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