Umfrage zeigt: FBP verliert mehr Stimmen an VU als an DpL

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Der Spitzenkandidat Ernst Walch kostete die FBP gemäss Wahlumfrage massgeblich Stimmen. (Bild: Nils Vollmar)

Wahl-Twist in Liechtenstein

Die FBP kriegt einen Dämpfer, während die DpL auftrumpft, doch die VU bleibt stabil. Ein Blick auf die Wählerströme zeigt ein komplexes Bild. Die Wahlumfrage des Liechtenstein-Instituts, knapp vor dem Wahlsonntag erhoben, bringt Licht ins Dunkel.

Wähler-Wirrwarr

Laut der Umfrage verlor die FBP mehr Stimmen an die VU als an die DpL. 17 Prozent der FBP-Wähler von 2021 votierten dieses Mal für die VU, während 14 Prozent zu den DpL wechselten. Hauptgrund bei der VU: das FBP-Regierungsteam, speziell Ernst Walch, überzeugte 91 Prozent der Wechselwähler. Bei den DpL-Wählern lag der Fokus mehr auf den Inhalten als auf dem Personal.

VU vs. DpL

Auch 18 Prozent der VU-Anhänger von 2021 entschieden sich für die DpL, ebenfalls aus inhaltlichen Gründen. Die VU kompensierte diese Verluste durch Zugewinne von der FBP und der Freien Liste. Besonders die Freie Liste musste Federn lassen: 33 Prozent ihrer früheren Wähler votierten jetzt für die VU.

Die FBP konnte auch neue Wähler gewinnen, die Ernst Walch als Grund nannten. Trotzdem bleibt der Effekt unterm Strich negativ.

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