Hausgesetz-Update
Liechtenstein stellt die Thronfolge auf absolute Primogenitur um: Künftig erbt das erstgeborene Kind den Thron – unabhängig vom Geschlecht. Weibliche Nachkommen erhalten zudem in Hausgesetzfragen dieselben Mitwirkungsrechte wie männliche. Der Change gilt ab der nächsten Generation, also für die Kinder von Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie.
Reaktionen am Staatsakt
Die Ankündigung erhielt am Staatsakt viel Applaus und wurde laut «Vaterland»-Umfrage positiv aufgenommen. Lino Nägele, FBP-Fraktionssprecher, erklärte: „Ich begrüsse diesen Schritt. Es ist absolut angebracht, dass wir eine Fürstin haben können.“
Regierungsrat Daniel Oehry sprach von einem „magischen Moment“ und einem „zeitgemässer Meilenstein“. Sabine Monauni betonte: „Als Frau freue ich mich natürlich darüber, dass die Thronfolge künftig auch an ein weibliches Mitglied der Fürstenfamilie gehen kann.“
Auch VU-Politikerin Dagmar Bühler-Nigsch wertete die Reform als positive Surprise: „Es freut mich sehr, dass es in Zukunft weibliche und männliche Thronfolger geben kann.“
