„Childcare Crave und Bureaucracy Wave“
Yo, in Ruggell, die Nachfrage nach ausserhäuslicher Kinderbetreuung boomt wie nie zuvor, besonders zur Mittagszeit. Die Tagesstruktur erhöht die Plätze für die Mittagsbetreuung von 17 auf 22 und für die Nachmittagsbetreuung von 12 auf 15. Aber chillt euch nicht zu früh, der Bedarf für die Mittagsbetreuung wären 25 Plätze.
„Square Metre Schmozzle“
Doch jetzt kommt’s: Das Amt für Soziale Dienste (ASD) hat die Plätze trotz der Erweiterung nicht bewilligt. Warum? Es liegt nicht am Wohl der Kids, sondern an reiner Bürokratie. Die ASD-Richtlinie verlangt pro Kind eine Betreuungsfläche von 6 Quadratmetern plus 1,5 Quadratmeter für die Mittagssituation. Früher haben sie bei der Berechnung wohl nur mit 1,5 Quadratmeter pro Kind gerechnet.
„Space Race und Place Case“
Die Tagesstruktur in Ruggell, die vom Verein Kindertagestätten Liechtenstein geführt wird, befindet sich in der alten Hauswartswohnung im alten Schulhaus. Mit einem Nachtragskredit von 68 000 Franken plant die Gemeinde Ruggell einen Umbau, um mehr Platz zu schaffen. Aber, das reicht noch nicht aus, um der Nachfrage gerecht zu werden.
„Demand Dilemma und Solution Drama“
Viele Eltern und die Gemeinde sind nicht zufrieden mit der Situation. Manche mussten ihre Kids in anderen Gemeinden einschulen, da in der heimischen Tagesstruktur kein Platz vorhanden war. Es gibt Hoffnung, dass die Situation sich bessern wird, da die ASD die betroffene Richtlinie gerade überarbeitet und ein neues Generationenhaus geplant ist, in dem die Tagesstruktur integriert werden soll. Aber bis dahin, müssen wir wohl weiterhin in der Childcare Crave und Bureaucracy Wave surfen.
