US-Zölle: Liechtenstein auf dem Hot Seat
Die USA droppen ab sofort 15 Prozent Zölle auf Goods aus Liechtenstein. Zwar weniger als die ursprünglich von Donald Trump angekündigten 37 Prozent, aber trotzdem ein harter Move, denn vorher gab’s quasi zero Zölle. Regierungschefin Brigitte Haas bleibt halbwegs cool: «Es ist eine Entwicklung in die richtige Richtung. Darüber bin ich froh, wobei Herausforderungen bestehen bleiben.» Intensive Talks mit den Amis gingen der Entscheidung voraus.
Export-Struggle und Real Talk
Liechtensteins Exporte in die USA – letztes Jahr satte 446 Millionen Franken – sind nach Trumps Zoll-Ansage schon um 16 Prozent eingebrochen. Besonders Companies mit starker US-Präsenz oder als Supplier sind jetzt am Struggeln. Die Industrie- und Handelskammer erklärt: «Die Situation für die Mitgliedsunternehmen ist sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von der Marktposition, den Standorten der Produktion und der Herkunft der Mitbewerber ab.» Die Regierung pusht als Support Kurzarbeitsentschädigung.
Switzerland vs. Liechtenstein: Plot Twist
Die Schweiz kassiert sogar 39 Prozent Zölle. Trotz gemeinsamer Zollunion bleibt der Impact noch unklar. Aussenministerin Sabine Monauni meint: «Wir werden die Auswirkungen unter Einbezug der Wirtschaft eingehend analysieren und uns auch weiterhin eng mit der Schweiz abstimmen.»
