Triesner „Sonnenscheine“ nach chilligen sieben Tagen schon weg vom Fenster

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Grüne Investition mit sweetem Cashback

Die Solargenossenschaft hat ’nen freshen Deal am Start: Investiere in erneuerbare Energie und kassier‘ ’ne feste Rendite von vier Prozent. Mit nur 1000 Franken kannst du dich bei den Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf den Dächern rund um das Triesner Gemeindezentrum einklinken. Keine Sorge, du wirst kein Co-Besitzer oder so, aber du bekommst ’nen Teil vom Kuchen, wenn der Strom verkauft wird.

Was bringen die „Sonnenscheine“?

Ein „Sonnenschein“ steht für ein Kilowatt-Peak an installierter Leistung. Damit kann die Solargenossenschaft pro Jahr etwa 1000 Kilowattstunden Strom abstauben. Egal wie viel Strom wirklich produziert wird, du sackst pro Kilowattstunde mindestens sieben Rappen pro Jahr ein. Pro „Sonnenschein“ legt die Solargenossenschaft also jährlich 70 Franken drauf und nach 20 Jahren bekommst du 1400 Franken zurück. Wenn der Strompreis oder die Sonnenstunden steigen, könnte es sogar noch mehr sein.

Die „Sonnenscheine“ sind ein Hit

Nur eine Woche nach der Präsentation der „Sonnenscheine“ waren sie schon alle weg. „Das Angebot ist offensichtlich sehr attraktiv, mit einem solchen Andrang haben wir aber nicht gerechnet“, sagt Andi Götz, der Chef der Solargenossenschaft, selbst überrascht.

„Das Angebot ist offensichtlich sehr attraktiv, mit einem solchen Andrang haben wir aber nicht gerechnet.“

„Sonnenscheine“ wurden erstmal nur an Einwohner, Vereine und Unternehmen aus Triesen ausgegeben, pro Person maximal 10 Stück. Warum? Es gibt nur 175 „Sonnenscheine“, das ist die Hälfte der installierten Leistung der PV-Anlagen, die für die Bürgerbeteiligung bereitstehen. Die andere Hälfte deckt den Eigenverbrauch der Gebäude. Die Gemeinde hat dafür einen guten Preis ausgehandelt. 

Mehr als 100 „Sonnenscheine“ sind schon weg. Wer jetzt noch einen will, kommt auf eine Warteliste und muss hoffen, dass ein paar der noch unterwegs befindlichen Verträge nicht unterschrieben werden.

Ob die Solargenossenschaft ähnliche Projekte auch in anderen Gemeinden startet, lässt Götz offen. Konkrete Gespräche dazu gab es aber nicht.

Andere Solarbeteiligungen

Auch die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) haben eine Solarbeteiligung am Start. Die Bedingungen sind eher marktorientiert und eine Rendite ist nicht garantiert. Trotzdem war das Projekt ein voller Erfolg.

Am Anfang konnten nur Einwohner der jeweiligen Gemeinden in die PV-Anlagen investieren. Aber wegen dem positiven Feedback, können seit 2022 alle Einwohner von Liechtenstein mitmachen. Die erste Anlage nach diesem Modell ging Anfang 2023 in Betrieb und war sofort ausverkauft. Sie produziert jährlich knapp 93.000 Kilowattstunden Sonnenstrom.

Auch die Flächen der PV-Anlage auf dem Kraftwerk Samina sind schon alle verkauft. Ein Quadratmeter kostet 300 Franken, dafür versprechen die LKW einen Stromertrag von 165 bis 185 Kilowattstunden pro Jahr. Weitere Anlagen sollen folgen.

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