Triennale 2024: Kunst in Liechtenstein
Bereits zum vierten Mal steigt die Triennale 2024 von Visarte Liechtenstein in den Kulturhäusern des Landes. 2015 von BBKL gestartet, ist die Ausstellung mittlerweile ein Highlight in Ruggell, Eschen, Mauren, Schaan, Triesen, Balzers und Vaduz. René Hasler, Visarte-Co-Präsident, betont: «Wir wollten seit Anbeginn einen gemeinsamen Auftritt in den verschiedenen Häusern.»
Thematische Ausstellungen
Dieses Jahr gibt’s zwei Gruppen: Eine zeigt «Räume für Erzählungen» im Küefer-Martis-Huus in Ruggell, die andere «2050: Changing View – was wird 2050 keine Rolle mehr spielen?» im Kunstmuseum. Hasler freut sich: «Dadurch, dass sich die Gruppen selbst gefunden haben, konnten sie sich auch selbst ihre Häuser aussuchen.»
Junge und Erfahrene
Von den 45 Teilnehmern wurden 35 bereits 2022 den Häusern zugelost. «Alle haben ein Interesse, möglichst früh zu wissen, wo sie hinkommen», sagt Hasler. Es sind sowohl erfahrene Künstler als auch Newcomer dabei, wie Fotografin Sandra Maier und Performance-Künstler Simon Kindle.
Kuratoren am Start
Wie schon bei der letzten Triennale, kuratieren interne und externe Experten die Ausstellungen. René Hasler erklärt: «Dies hat sich bewährt und professionalisiert die Ausstellung.»
Künstlerbuch und Kunst-Detektive
Ein Künstlerbuch mit Porträts aller Mitwirkenden wird bei der Vernissage am 25. August präsentiert. Neu ist auch das Büchlein «Die Kunst-Detektive», gestaltet von Demet Akbay, das Kinder auf Kunstentdeckungstour schickt. Hasler hofft: «Damit möchten wir auch Familien mit Kindern motivieren, die Ausstellungsorte zu besuchen.»
Vernissage: 25. August, 13 Uhr im Kunstraum Engländerbau, Vaduz. Ausstellungen ohne Eintritt.
