Tiere bekommen bis zu 50 Prozent weniger Gras

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(Bild: Die Kühe sitzen sprichwörtlich auf dem Trockenen. Aufgrund der extremen Dürre wächst kein Gras mehr. Landwirte müssen Futter einkaufen – doch auf dem Markt ist kaum Heu verfügbar.)

Dürre-Level: Critical

Braune Hänge, dead Vibes auf den Weiden: Gras und Mais liefern kaum mehr Futter. Laut Martin Renner (VBO) besteht «akuter Futtermangel, weshalb Landwirte bereits Winterreserven angreifen müssen». Auch Kartoffeln und anderes Gemüse strugglen, während das Amt für Umwelt die Bewässerung weiter limitiert.

Farm-Business im Hard Mode

Vor allem an Hanglagen ist das Gras «verbrannt». Landwirt Normann Bühler berichtet: «Es wächst nichts mehr. Wir müssen Heu kaufen, wenn wir dann noch welches bekommen. Ansonsten werden wir Tiere schlachten müssen». Schon seit Herbst fehlt Regen; laut Elija Kind (AUS) fehlen «in diesem Jahr etwa zwei Monatssummen an Regen». Renner ergänzt: «Die späteren Schnitte, das sogenannte Embd, fallen aber aufgrund der Dürre vielerorts komplett aus».

Heu- und Veggie-Markt im Ausnahmezustand

«Man kann zusehen, wie die Maispflanzen vertrocknen», sagt Patrick Nigg. Renner warnt: «Die Futterpreise im Ausland explodieren aufgrund der europaweiten Trockenheit massiv» und importiertes Futter erfülle oft nicht die «strengen Liechtensteiner Qualitäts- und Bio-Richtlinien».

Water Rules und Future Setup

Bewässerung ist nur eingeschränkt erlaubt, Hydranten-Wasser kostet extra. Renner fordert deshalb ein landesweites Bewässerungs-Konzept mit Grundwasserbrunnen: «Die VBO wird dies im Herbst politisch vorantreiben».

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