Marvin, ein Influencer, macht einen krassen Move in einem Theaterstück: Er täuscht einen Selbstmordversuch live auf Tiktok vor – alles nur für den Fame. Das zeigt, wie weit einige Kids gehen würden, um online voll durchzustarten. Und wie easy sie dabei den Bezug zur Realität verlieren können.
Real Talk über Soziale Medien
Bei einer Präventionsveranstaltung in Balzers droppt Moderator Philipp Langenegger einige Truth Bombs über das Leben und die Gefahren im Internet. Mit Claims wie „Liebe ist stärker als Likes“ und „Mobbing ist ehrenlos“ motiviert er die attendees, über ihren eigenen Medienkonsum nachzudenken. Denn hey, das Internet ist cool und alles, aber nicht alles muss geshared werden.
Interaktion mit dem Publikum
Während dem Theaterstück haben die Schauspieler das Publikum immer wieder eingebunden. Sie haben sie dazu ermutigt, bewusst mit Social Media umzugehen und Fakes zu erkennen. So war’s ein Highlight für Langenegger, dass fast alle Kids ihre Instagram-Accounts auf privat gestellt haben. Er gab auch Tipps, was man tun kann, wenn pics von einem ohne Zustimmung online geteilt werden.
Props an die Eltern
Die Schauspieler lobten die Eltern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Denn oft checken Eltern nicht, was ihre Kinder online abziehen.
Podiumsdiskussion
Nach dem Theater gab’s eine Diskussion mit Experten. Die Kids konnten Fragen stellen und wollten zum Beispiel wissen, was Cybermobbing für Konsequenzen hat. Die Antwort: Es ist ein Offizialdelikt und die Polizei muss ermitteln, egal ob das Opfer das will oder nicht.
Ernstzunehmende Fälle
Die Schauspieler erzählten von einem Fall, wo ein Jugendlicher illegales Material weitergeschickt hat und das FBI wurde auf ihn aufmerksam. Andere Kids erzählten ihnen von krassen Videos, die einfach so in ihren Feeds landeten. Aber in Balzers scheint die Situation unter Kontrolle zu sein.
Cybermobbing
Die Expertin von der Offenen Jugendarbeit erklärte, dass Cybermobbing meistens nur ein Nebenschauplatz ist und die Opfer auch im realen Leben gemobbt werden. In Balzers hat sie aber bisher kaum Fälle erlebt.
Bildschirmfreie Zeiten
Der Leiter der Realschule betonte, wie wichtig es ist, auch mal offline zu sein und klare Regeln zu haben. Sie haben gute Erfahrungen mit einem Handyverbot gemacht. So können die Kids mal chillen und was zusammen machen. Darum wünschte er allen einen „schönen handyfreien Abend“.
